PHP – die Programmiersprache …

PHP ist eine Programmiersprache, die vor allem für die Programmierung von dynamischen Webseiteninhalten des Web 2.0 von Bedeutung ist.

Der Name PHP ist eine Abkürzung von „Personal Home Page Tools“ oder auch „ Hypertext Preprocessor.
Die Skriptsprache ist Open Source und unterliegt der GPL-Lizenz für freie Software.
Bis in die Neunziger Jahre reicht die Geschichte von PHP zurück. Im Jahr 1995 erblickte das Programm das Licht der Welt.
Verantwortlich für die Entwicklung war Rasmus Lerdorf. Er nannte das Programm damals „ Personal Home Page Tools“, weil er ursprünglich die Skriptsprache dazu entwickelt hatte, um die Anzahl der Zugriffe auf seinen Onlinelebenslauf festzustellen. PHP sollte damals nur dazu dienen, eine Reihe von Perl-Skripten zu ersetzen, welche die gleiche Funktion erfüllten. Lerdorf entwickelte PHP stetig weiter.
Er bediente sich dazu der Programmiersprache C und schon bald hatte PHP eine beträchtliche Funktionsvielfalt zu bieten. Durch den immer weiter steigenden Bedarf an dynamischen Webseiteninhalten kam es schon Ende der neunziger Jahre zu einer weiten Verbreitung von PHP. Dies führte dazu, dass sich auch der Kreis der Entwickler vergrößerte.
Im Jahr 1998 wurde der Quellcode von Zeev Suraski und Andi Gutmans komplett überarbeitet. Sie gründeten schon kurz danach die Firma Zend Technologies Limited, welche den Zend Engine, einen Compiler mit virtueller Maschine, für PHP entwickelten. Bis heute wird das Programm „Zend Engine“ stetig weiterentwickelt.

Die Funktionsweise von PHP beruht darauf, dass der Quellcode direkt auf dem Server bearbeitet wird. Ein Interpreter bearbeitet dann auf dem Webserver den Quellcode und erst die, durch den Interpreter generierten, Daten werden an den Browser verschickt.
Diese Methode bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Als nachteilig hat sich erwiesen, dass PHP durch den Interpreter die Ressourcen des Webservers belasten kann. Zudem muss bei jedem Webseitenaufruf der Quelltext durch den Interpreter nochmals durchgearbeitet werden. Mittlerweile existieren allerdings so genannte Bytecode-Caches welche durch Zwischenspeicherung das Problem mindern können.

Natürlich bietet PHP seinem Anwender auch viele Vorteile. So bleibt der Quelltext auf dem Server und ist somit für den Besucher unsichtbar, da nur die Interpreter-Daten direkt im Browser verarbeitet werden. Durch die serverseitige Verarbeitung wird zudem eine Inkompatibilität der, von den Webseitenbesuchern verwendeten, Browsern verhindert.

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