CMS-Hoster …

Die Abkürzung CMS steht für Content-Management-System.

Dies bedeutet auf Deutsch etwa „Inhaltsverwaltungssystem“.
Mit Inhaltsverwaltungssystem ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass Content-Management-Systeme in der Lage sind, umfangreiche Text- und Mediendateien darzustellen und zu verwalten.
Der Schwerpunkt liegt hierbei allerdings darauf, dass diese Inhalte nicht nur von einer Person, sondern auch von einer Gemeinschaft erstellt und bearbeitet werden können.
Dies ist für die Erstellung von Web-2.0-Seiten bedeutsam. So können durch Content-Management-Systeme Webseiten interaktiv gestaltet werden, beispielsweise durch das Hinterlassen von Kommentaren in Blogs oder Bewertungen von Artikeln durch Webseitenbesucher.
Ein CMS bietet dem Webseitenbetreiber eine Plattform, mit der auch ohne HTML- oder sonstige Programmierkenntnisse hochwertige Internetseiten erstellt werden können. Die einfache Bedienbarkeit steht also im Mittelpunkt. Soll eine Webseite in ihrem Funktionsumfang (zum Beispiel Einbindung von Werbebannern) erweitert werden, so lässt sich dies innerhalb eines CMS oftmals mit nur wenigen Klicks erledigen.

Dazu stehen im Netz sogenannte Module zum kostenlosen Download bereit. Die meisten Content-Management-Systeme sind mit einem umfangreichen Rechtesystem ausgestattet. Dadurch können den verschiedenen Anwendertypen notwendige Rollen zugestanden werden. Für einen Webseitenadministrator sind natürlich umfassendere Bearbeitungsrechte notwendig, als für einen normalen Webseitenbesucher, der nur Beiträge kommentieren soll.

Da Content-Management-Systeme höhere Anforderungen an den Hoster stellen, als statische HTML-Seiten, gibt es spezielle CMS-Hoster.
Diese CMS-Hoster haben ihre Servereinstellungen für Content-Management-Systeme optimiert. Dadurch wird die Installation vereinfacht und der Webseitenbetreiber muss keine komplizierten, zeitraubenden Servereinstellungen mehr vornehmen.
Des Weiteren wird seitens der CMS-Hoster beachtet, dass zur Installation eines CMS ein höherer Speicherbedarf notwendig ist, als bei statischen HTML-Seiten. Zudem benötigen eigentlich alle Content-Management-Systeme mindestens eine MySQL-Datenbank.

Dieser Umstand wird natürlich auch seitens der CMS-Hoster berücksichtigt. Diese bieten meist die populärsten Content-Management-Systeme an. Dazu gehören derzeit zum Beispiel Drupal, Joomla, Typo3 oder Typolight. Viele CMS-Hoster haben sich allerdings auf ein bestimmtes dieser CMS-Produkte spezialisiert.