Wordpress - das Weblog-System

Wordpress ist mittlerweile das weltweit am weitesten verbreitete Weblog-System.
Die Geschichte der Entstehung von WordPress ist noch relativ jung: Zu Beginn der Web 2.0 Geschichte (etwa 2003) war noch nicht so hochwertige Blogsoftware auf dem Markt, wie dies heutzutage der Fall ist. Daher sprach sich Blogger Matt Mullenweg im Jahr 2003 dafür aus, die unter GPL-Lizenz stehende Software b2/cafelog zu verbessern und die verbesserte Version unter einem anderen Namen zu veröffentlichen. Mullenwegs Freundin Christine Selleck-Tremoulet kam schließlich auf die Idee, das Projekt unter dem Namen WordPress weiterzuführen. Im April 2003 wurde schließlich die Domain unter WordPress.org ins Netz gestellt. Die Geburtsstunde von WordPress hatte somit begonnen. Schon im Mai 2003 wurde WordPress schließlich als offizieller Nachfolger von b2/cafelog der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurz danach erschien schließlich die erste Version unter dem Namen WordPress 0.7.

Die Vorteile von WordPress für den Nutzer liegen insbesondere darin, dass die Installationsroutine mit wenigen Klicks durchgeführt werden kann. Des weiteren sind die Ansprüche des Programms hinsichtlich der gehosteten Webseite relativ gering. Notwendig ist allerdings eine so genannte MySQL-Datenbank.

WordPress wurde als Blogsoftware entwickelt und ist damit prädestiniert für die Darstellung und Verwaltung von textlastigen Inhalten. Auch wenn WordPress niemals den Funktionsumfang richtiger CMS-Systeme beinhaltet, so ist es trotzdem möglich, das System um wichtige Funktionen zu erweitern. Dies geschieht bei WordPress über sogenannte Plugins. Die gewünschten Plugins lassen sich kostenlos im Internet runterladen. Die Installation erfolgt über die WordPress-Verwaltung im Hintergrund des Programms (Backend) und ist innerhalb weniger Minuten erledigt. So lassen sich unkompliziert beispielsweise Tag Clouds in das Weblog-System einbinden. Auch hinsichtlich einer Designveränderung ist WordPress als unkompliziert zu erachten. Designvorlagen sind im Internet zahlreich und kostenlos verfügbar. Diese Vorlagen werden bei WordPress „Templates“ genannt und können im Hintergrund des Programms (Backend) mit nur wenigen Klicks aktiviert werden.

Seine Beliebtheit verdankt WordPress vor allem seiner einfachen Bedienbarkeit und erweiterbaren Funktionsvielfalt.

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